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03.08.2017 / Ausland / Seite 7

Kampf um Schalthebel

Bei den Wahlen in Kenia geht es vor allem darum, wer an wen Aufträge vergeben darf

Christian Selz, Kapstadt

Wenn in Kenia am kommenden Dienstag zeitgleich der Präsident, das Parlament und die Lokalregierungen neu gewählt werden, dann schauen auch die Menschen in den umliegenden Ländern in Richtung Nairobi. Denn die knapp hinter dem Nachbarn Äthiopien zweitgrößte Volkswirtschaft Ostafrikas ist mit ihrem Tiefseehafen Mombasa vor allem für Staaten ohne Meereszugang ein wichtiger Partner. Wenn es in Kenia zu Konflikten kommt, steigen auch in Uganda und Südsudan die Lebensmittelpreise. So war es nach den Wahlen 2007, als bei schweren Kämpfen zwischen Anhängern der kenianischen Opposition und Regierungskräften etwa 1.100 Menschen getötet worden waren. Aktuell führt ein Todesfall zu gesteigerter Sorge vor neuen Ausschreitungen.

Am Montag berichtete der Vorsitzende der Wahlkommission, Wafula Chebukati, dass deren für die Computersysteme bei der Wahl verantwortlicher IT-Direktor ermordet aufgefunden wurde. Die Leiche von Christopher Msando habe Folterspuren aufgewiesen....

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