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02.08.2017 / Inland / Seite 5

Unruhe bei Unilever

Konzern will sich durch Stellenvernichtung für Investoren attraktiver machen. Gewerkschaft NGG sieht 1.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Stefan Thiel

Der Poker um eine Übernahme des Herstellers von Verbrauchsgütern Unilever scheint in die nächste Runde zu gehen. Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) befürchtet den Abbau von bis zu 1.000 Arbeitsplätzen bei dem Unternehmen. Am Dienstag nachmittag fand in Hamburg deshalb eine zentrale Betriebsversammlung statt. An allen anderen deutschen Standorten des britisch-niederländischen Multis sollte die Veranstaltung per Videostream verfolgt werden können. Sprechen sollten dort Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD), die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger sowie der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann.

Die NGG hatte am Montag in einer Mitteilung vor einem »Spardiktat« bei dem Konzern gewarnt. In dessen Rahmen stünden bis zu 1.000 Stellen an neun deutschen Standorten auf dem Spiel. Durch die beabsichtigte Stellenvernichtung und weitere »Einsparungen« wolle der Multi seine Bilanz für internationale Investoren »aufpolieren«, so die NGG-Chefin....

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