02.08.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Rechtswidriger Einsatz

Nach dem G-20-Gipfel werden immer neue Details zum Vorgehen der Polizei bekannt

Kristian Stemmler

Fast vier Wochen liegt der G-20-Gipfel zurück, und es scheint, als verziehe sich allmählich der Pulverdampf und gebe den Blick frei auf das, was an den ersten Julitagen in Hamburg geschehen ist. In der allgemeinen Verwirrung und der vielstimmigen Debatte nach dem Gipfel ging vieles unter. So wird erst jetzt klar: Die Warnung, an der Elbe wollten die Sicherheitskräfte den Bürgerkrieg üben, hat sich fast auf katastrophale Weise bewahrheitet. Hamburg wäre beinahe zu einem zweiten Genua geworden. Beim G-8-Gipfel in der italienischen Hafenstadt im Juli 2001 hatte die Polizei den 23jährigen Demonstranten Carlo Giuliani erschossen.

Im Onlinemagazin Telepolis hat Matthias Monroy am Sonnabend eine Analyse vorgelegt, aus der hervorgeht, wie rücksichtslos und teilweise rechtswidrig der Polizeieinsatz am Abend des 7. Juli und in der Nacht zum 8. Juli im Hamburger Schanzenviertel tatsächlich gewesen ist. Monroy ist Experte für Themen der Polizei und Bürgerrechte so...

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