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25.07.2017 / Ausland / Seite 6

Bedingungen für Waffenstillstand

In Kolumbien ringen Regierung und ELN-Guerilla um eine Feuerpause

Jan Schwab

Am Montag hat in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, die inzwischen dritte Runde der Friedensgespräche zwischen der Regierung Kolumbiens und der linken Nationalen Befreiungsarmee (ELN) begonnen. Bereits bei den vorherigen Treffen konnten seit Januar verbindliche Abmachungen getroffen werden. So wurde eine konkrete Vereinbarung über die Beseitigung international geächteter, trotzdem aber von allen Gruppen im bewaffneten Konflikt in Kolumbien eingesetzter Antipersonenminen erreicht. Darüber hinaus bemühten sich die Abgesandten der ELN um Maßnahmen zur Eindämmung der Intensität des bewaffneten Konflikts. In der nun begonnenen dritten Verhandlungsrunde soll es laut Aussagen beider Delegationen um die Aushandlung eines temporären Waffenstillstands gehen. Da es eine solche Feuerpause bislang nicht gab, kam es trotz der Gespräche weiter zu Angriffen der Armee auf Verbände der Guerilla. Die ELN ihrerseits verzichtete nicht auf Attentate.

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