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21.07.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Schuften in Südkorea

Präsident Moon Jae-in will den Mindestlohn auf 7,72 Euro anheben und die maximale Wochenarbeitszeit auf 52 Stunden reduzieren. Unternehmer laufen Sturm

Claudia Haydt

Der Mindestlohn in Südkorea ist im wahrsten Sinn des Wortes ein Hungerlohn. Das illustrierten Gewerkschaftsaktivisten im vergangenen Jahr im Rahmen einer breitangelegten Kampagne mit einem Hungerstreik. Nach dem Regierungswechsel sind die Aktivisten ihrem Ziel eines menschenwürdigen Mindestlohnes ein bescheidenes Stück nähergekommen. Die südkoreanische Mindestlohnkommission kam zum Ergebnis, dass die untersten Löhne um 16 Prozent angehoben werden sollen.

Obwohl diese immer noch deutlich unter der Armutsgrenze liegen, ist die Aufregung bei den Unternehmensverbänden groß. Sie befürchten den massenhaften Konkurs kleiner Betriebe. Gewerkschaftsvertreter weisen allerdings darauf hin, dass es nach wie vor nicht möglich ist, von dem Mindestlohn menschenwürdig zu leben. Alba, die Gewerkschaft der Teilzeitarbeitenden und Minijobber, machte während der Kampagne immer wieder deutlich »10.000 WON (7,72 Euro) Mindestlohn ist Menschenrecht! Menschenrecht ist nicht verh...

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