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21.07.2017 / Inland / Seite 8

»Morgen kann es für sie schon zu spät sein«

Über den Hungerstreik der türkischen Akademiker Nuriye Gülmen und Semih Özakca. Ein Gespräch mit Onur Güler

Kevin Hoffmann

Seit etwa zwei Wochen befinden Sie sich in Duisburg im Hungerstreik, um die Wissenschaftlerin Nuriye Gülmen und den Lehrer Semih Özakca, die in der Türkei gefangen sind, zu unterstützen. Wer sind die beiden?

Insbesondere nach dem Putschversuch am 15. Juli 2016 wurden von seiten der Erdogan-Regierung viele Oppositionelle in Gewahrsam genommen. Angeblich war das Teil des »Kampfes gegen den Putsch«. Hunderttausenden Staatsbediensteten, Demokraten und Revolutionären wurde ohne Angabe von Gründen gekündigt. Zwei von Ihnen sind Nuriye Gülmen und der Semih Özakca. Des weiteren wurden die zwei deutschen Journalisten Deniz Yücel und Mesale Tolu, ebenso wie unzählige ihrer türkischen Kollegen, verhaftet. Gegen die Kündigungen ist Nuriye mit einem Plakat mit der Aufschrift »Ich möchte meine Arbeit zurück« auf die Straße gegangen. Daraufhin schloss sich Semih mit der Forderung »Ich möchte meine Schüler zurück« an. Ihr Kampf um ihre Arbeitsplätze dauert nun bereits me...

Artikel-Länge: 3759 Zeichen

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