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20.07.2017 / Inland / Seite 5

Reiche unter sich

In DIW-Studie wurde die soziale Lage von Anhängern der größten Parteien untersucht. Niedriglöhner wählen Linkspartei, AfD oder gar nicht

Ben Mendelson

Union und SPD werden sich nicht nur inhaltlich immer ähnlicher. Auch die Struktur ihrer Wähler hat sich stetig angeglichen. Zu diesem Schluss kommt eine am Mittwoch vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin vorgestellte Studie. Dennoch hätten sich die Anhänger der etablierten Parteien stark verändert. Neben Nettoeinkommen, Erwerbsstatus, Stellung und Berufsausbildung analysierten die Forscher die größten Sorgen der Wähler. Ebenda liegen auch noch große Unterschiede zwischen den Parteien.

Studienverfasser Alexander Kritikos sagte am Mittwoch, vor allem bei der SPD-Anhängerschaft gebe es »massive Verschiebungen«: Sie sei keine Arbeiterpartei mehr, sondern eher eine »Rentner- und Angestelltenpartei«. Der wesentliche Unterschied zwischen den Wählern von SPD und Union sei, dass in den ländlichen Gebieten und kleineren Städten mehr CDU/CSU- und AfD-Wähler lebten, während in Großstädten eher links gewählt werde. »In allen anderen Bereichen«...

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