18.07.2017 / Feuilleton / Seite 11

Bomben aus Seife

Musik gegen die Vergeblichkeit in fremden Wohnzimmern: Das neue Album von Eric Pfeil

Christof Meueler

Nein, Bob Dylan wohnt hier nicht mehr, der lebt in seinem eigenen Universum. Und Hannes Wader? Irgendwo in den Erinnerungen der Kindheit. Der Singer/Songwriter Eric Pfeil findet beide gut – mitten in der Gegenwart. In der Jugend interessierte er sich für Deutschrock und für Robyn Hitchcock, das hört man auch. Wenn man den noch kennt oder jemals gekannt hat. Für die Älteren: So ein bißchen wie REM, nur besser. Für die Jüngeren: Geht hin und fragt eure Großeltern danach! Pfeil singt den Popmusikfamilien ein schönes Lied: »Nein, der Feind ist nicht die Zeit, der Feind ist nicht der Tod, der Feind ist die Vergeblichkeit ... Das Blöde kommt im Plural, das Böse kommt in Horden und ich bin in den letzten zehn Jahren 20 Jahre älter geworden.«

Für seine Musik hat Eric Pfeil einen guten Trick angewandt: Er hat erst mit über 40 angefangen, Platten zu machen. Als junger Mann hat er sich damit beschäftigt, zusammen mit Charlotte Roche das Musikfernsehen hierzulande au...

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