18.07.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

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Mit staatlichem Segen: Verbotenes militantes Neonazinetzwerk formiert sich offenbar neu

Lenny Reimann

Das seit dem Jahr 2000 zumindest offiziell in der Bundesrepublik verbotene Neonazinetzwerk »Blood and Honour« (B&H) formiert sich offenbar neu. So wurde zum Neonazifestival vergangenes Wochenende in Themar auch auf dessen internationalen Webseiten mobilisiert. Das Konzert in Thüringen zeige, dass »die Gefahr, dass rechtsterroristische Netzwerke weiter existieren und aktiv sind, nicht gebannt ist«, sagte die Vize­präsidentin des Bundestages, Petra Pau (Die Linke) der Berliner Zeitung (Montagausgabe).

In den vergangenen Monaten war in mehreren Medienbeiträgen über die Verbindungen zwischen Blood & Honour und dem Inlandsgeheimdienst berichtet worden. Im Mai hatten ARD-Magazine aufgedeckt, dass der B&H-Deutschlandchef Stephan Lange jahrelang V-Mann für des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) war (siehe jW vom 18.5.). Zuletzt hatte vor einer Woche unter anderem die ARD-Sendung »Report Mainz« bericht...

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