20.07.2017 / Medien / Seite 15

Frischer Wind

Die Medien in Kuba wenden sich ­zunehmend kritisch und ­erfolgreich dem Alltag der Menschen zu

Volker Hermsdorf

Kubas Medien werden jünger, kritischer und frecher. Vor allem traditionelle Zeitungen, Onlineportale, Radio- und Fernsehsender verändern sich. Tageszeitungen wie Granma oder Juventud Rebelde sind an den Kiosken fast immer ausverkauft, was nur zum Teil an den materiellen Problemen bei der Herstellung von Printmedien in Kuba liegt. Ihre Beliebtheit verdanken die klassischen Medien vor allem der Professionalität gut ausgebildeter Journalisten, die zunehmend über Missstände berichten, dabei aber auch Hintergründe recherchieren.

Die seit einigen Jahren von ausländischen Staaten und Medienkonzernen mit viel Geld und moderner Technik unterstützten »unabhängigen privaten Medien« haben dagegen einen schweren Stand. Die Kritik der meist in den USA oder Europa trainierten Autoren wirkt oft konstruiert und ist überzogen. Außerdem lassen die Kontakte der Mitarbeiter von 14 y Medio, El Toque oder Periodismo de Barrio zu ausländischen Regierungen und Stiftungen bis hin ...

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