Gegründet 1947 Dienstag, 15. Oktober 2019, Nr. 239
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15.07.2017 / Wochenendbeilage / Seite 8 (Beilage)

Milcheis Scheherazade

Ina Bösecke

Das Märchen »Aladin und die Wunderlampe« ist klassische Unterhaltung. Es wird davon ausgegangen, dass diese Geschichte nicht originär aus den »Märchen aus 1.001 Nacht« stammt, sondern im 18. Jahrhundert von Antoine Galland geschrieben und der Sammlung hinzugefügt wurde, als er sie vom Arabischen ins Französische übersetzte.

Ein armer Junge wird von einem Zauberer in ein Loch gelockt, damit er ihm dort eine alte Lampe herausholt. Wenn man an dieser reibt, erscheint ein Geist, der alle Wünsche erfüllt. Aladin behält die Lampe, der Zauberer entfernt sich erzürnt. Aladin kommt zu Reichtum und kann um die Hand der Tochter des Sultans anhalten. Der Zauberer klaut die Lampe, entführt die Prinzessin, aber Aladin kann das alles wieder ausbügeln. Er ist am Ende des Märchens ein reicher, glücklicher Mann mit einer reichen glücklichen Frau an der Seite.

Interessanter als die Handlung sind die verschiedenen Adaptionen des Märchens. Berühmt ist »Der Dieb von Bagdad« (G...

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