Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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14.07.2017 / Inland / Seite 8

»Wir müssen die Anhänger Erdogans überzeugen«

200.000 Menschen beteiligten sich am »Marsch für Gerechtigkeit« in der Türkei. Gespräch mit Mustafa Korkmaz

Gitta Düperthal

Sie sind aus Frankfurt am Main in die Türkei gereist, um am »Marsch für Gerechtigkeit« teilzunehmen, der in Ankara begann und mit einer Großkundgebung in Istanbul am vergangenen Sonntag endete. Die Opposition gegen den Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan ist zerstritten. Könnte die Demonstration der Beginn einer Kooperation sein?

Der Chef der Oppositionspartei CHP, Kemal Kilicdaroglu, initiierte den Protestmarsch von der Hauptstadt Ankara aus. Er forderte unter anderem, den Ausnahmezustand zu beenden, die inhaftierten Journalisten freizulassen und die Unabhängigkeit der türkischen Gerichte wiederherzustellen. In der Tat haben am »Marsch für Gerechtigkeit« viele Kritiker des autoritären Systems teilgenommen, um sich endlich kollektiv dagegen zu wehren, als Terroristen abgestempelt und kriminalisiert zu werden. Doch die sozialdemokratische, kemalistische Cumhuriyet Halk Partisi muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich selbst demontiert zu haben, als s...

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