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12.07.2017 / Antifa / Seite 15

Attacke von rechts

Proteste gegen G 20: Im Hamburger Schanzenviertel randalierten offenbar auch Neofaschisten – Rolle von V-Leuten unklar

Susan Bonath

Bilder von blindwütiger Zerstörung machen es möglich: Nach den Protesten gegen den G-20-Gipfel in Hamburg und kurz vor der Bundestagswahl schießt die »bürgerliche Mitte« aus allen Rohren. Politiker überbieten sich beim Kriminalisieren antikapitalistischer Weltanschauungen. Mit Forderungen nach härterer Bestrafung, Räumung autonomer Zentren, antilinker Gegenkultur bis hin zu EU-weiter Erfassung »linker Terroristen« haben Unionsparteien, FDP, SPD und AfD das Feuer eröffnet. Doch randalierten wirklich »linke Chaoten« im Schanzenviertel? Es gibt Hinweise darauf, dass Rechte und Hooligans zumindest daran beteiligt waren.

Die NPD Hamburg hatte im Vorfeld dazu aufgerufen, ebenfalls bei den Demonstrationen präsent zu sein. Man wolle »den Protesten die nötige nationale Grundeinstellung vermitteln«, tönte die neofaschistische Partei im Internet. Auch hatte die rechtsradikale Gruppe »Hooligans gegen Salafisten« (Hogesa) online dazu aufgerufen, sich am Sonnabend am Ha...

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