12.07.2017 / Inland / Seite 8

»Linke kennen die WEGA wegen ihrer Brutalität«

Während des G-20-Gipfels erhielt die Polizei Unterstützung von österreichischen Sondereinheiten. Gespräch mit David Lang

Johannes Supe

Nicht nur deutsche Polizisten wurden rund um den G-20-Gipfel eingesetzt. Auch Beamte aus Österreich, darunter solche der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung, kurz: WEGA, waren in Hamburg. Mit der Sondereinheit hat Ihre Organisation, die Kommunistische Jugend Österreichs, schon Bekanntschaft machen dürfen. Was können Sie uns über die Truppe sagen?

Vorab sollte man wissen, dass nicht nur Beamte der WEGA im Einsatz waren. Insgesamt 200 österreichische Polizisten wurden nach Hamburg geschickt, darunter 70, die der WEGA angehören, aber auch 20, die zum Einsatzkommando »Cobra« zählen. Bei ihm handelt es sich um eine noch stärker spezialisierte Einheit, die etwa zur Terrorbekämpfung oder bei Geiselnahmen gerufen wird. Mit ihr haben wir in Österreich noch keinen Kontakt gehabt. Die WEGA hingegen ist vielen Linken bei uns ein Begriff – wegen ihres brutalen Vorgehens bei Demonstrationen in Wien.

Welche Aufgaben übernimmt die Einsatzgruppe?

Die WEGA wird etwa gerufen, ...

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