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12.07.2017 / Inland / Seite 2

»Die Regelsätze sind viel zu knapp bemessen«

Kinderhilfswerk fordert, dass Familien mit Minderjährigen nicht mehr mit Hartz-IV-Sanktionen belegt werden. Ein Gespräch mit Uwe Kamp

Ben Mendelson

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert, dass Familien mit minderjährigen Kindern, die Hartz IV beziehen, nicht mit Sanktionen belegt werden. Gegenwärtig wurden 44.000 dieser Haushalte die Mittel gekürzt, mehr als 75.000 Kinder und Jugendliche sind betroffen. Wie sehen die Strafmaßnahmen aus?

Es gibt »einfache Meldeverstöße«, bei denen das Jobcenter die Bezüge meist für drei Monate um zehn Prozent kürzt. Bei »Pflichtverstößen«, wenn zum Beispiel ein Job nicht angetreten wird, wird um bis zu 30 Prozent gekürzt. Bei wiederholten Verstößen werden die Sanktionen härter – bis zu einer Streichung der kompletten Regelsätze. Selbst bei Haushalten mit minderjährigen Kindern werden die Zahlungen vollständig eingestellt. Das betrifft monatlich rund 2.600 Familien, die überhaupt kein Geld bekommen.

Wir müssen leider feststellen, dass die Bundesagentur für Arbeit überhaupt nicht unterscheidet, ob Minderjährige in der Familie sind oder nicht. Was es für diese Kinder bedeute...

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