29.06.2017 / Medien / Seite 15

Scharfmacher setzen sich durch

USA: Chefin des Office of Cuba Broadcasting tritt auf Druck ihrer Gegner zurück

Volker Hermsdorf

Donald Trumps neue Kubapolitik wirkt sich auf die US-Medien aus. Die Propagandasender Radio und TV Martí sowie das Onlineportal Martí Noticias sollen auf einen aggressiveren Kurs getrimmt werden. Wie die in Miami erscheinende Tageszeitung Nuevo Herald jüngst berichtete, erklärte die Direktorin der staatlichen Aufsichtsbehörde »Office of Cuba Broadcasting« (OCB), Maria González, ihren Rücktritt. Die aus Puerto Rico stammende Journalistin begründete dies mit »der diskriminierenden Kampagne einiger Exilkubaner und Oppositioneller«, die ein Interesse daran hätten, den Posten neu zu besetzen. Bei dem Streit geht es nicht nur um Politik, sondern auch um Geld. Für die gegen Kuba gerichtete Propaganda werden im US-Haushalt jedes Jahr zweistellige Millionenbeträge bereitgestellt.

Hinter den Angriffen stehen laut Nuevo Herald vor allem der in Miami agierende Anwalt Marcell Felipe und der »Antúnez« genannte kubanische Systemgegner Jorge Luis García Pérez. Bei Trumps ...

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