28.06.2017 / Inland / Seite 8

»Haben Hinweise auf spekulativen Leerstand«

In Regensburg nimmt die Wohnungsnot zu. Eine Initiative listet die Häuser, die seit Monaten nicht bewohnt werden. Gespräch mit Kurt Raster

Markus Bernhardt

Sie engagieren sich in der Initiative »Recht auf Stadt« in Regensburg. Dort ist der Wohnungsmarkt angespannt. Wie stellt sich die Situation aktuell dar?

Die Mieten steigen und steigen. Zum Teil haben wir schon Münchner Quadratmeterpreise mit Spitzenwerten bis zu 23 Euro. Der Durchschnittspreis liegt bei knapp elf Euro. Die Leute suchen verzweifelt nach halbwegs bezahlbarem Wohnraum. Bei den Genossenschaften und bei »Stadtbau Regensburg« stehen bereits mehrere tausend Menschen auf den Wartelisten. Es wird zwar viel gebaut, aber meist am eigentlichen Bedarf vorbei.

Inwiefern?

Bei Neubauten liegt der Quadratmeterpreis bei 13 Euro. Auch im reichen Bayern ist das viel zu viel für Durchschnittsverdiener. Es entstehen nur geringfügig mehr öffentlich geförderte Wohnungen, als wieder aus der Sozialbindung fallen. Der Überschuss beträgt vielleicht 150 pro Jahr. Fast 2.000 Menschen aber haben einen Berechtigungsschein. Die werden wohl ewig warten.

Ihre Initiative ist d...

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