23.06.2017 / Inland / Seite 8

»Man legte uns ein schlechteres Angebot vor«

Vierte Tarifverhandlungsrunde brachte keine Einigung um den Vertrag der studentischen Beschäftigten. Gespräch mit Matthias Neis

Ralf Wurzbacher

Am Dienstag ist auch die vierte Verhandlungsrunde um einen neuen Tarifvertrag für die 8.000 studentischen Beschäftigten an den Berliner Hochschulen ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Was war der Grund?

Die Arbeitgeberseite hat kein verbessertes, sondern ein im Vergleich zur dritten Gesprächsrunde sogar schlechteres Angebot vorgelegt. Damit ist die Kluft zwischen den Positionen wieder größer geworden. Wir dachten, dass Tarifgespräche geführt werden, um sich anzunähern.

Der Kommunale Arbeitgeberverband, KAV, der für die Hochschulen verhandelt, stellt die Sache anders dar …

Wer die Grundrechenarten beherrscht, merkt ziemlich schnell, dass bis Jahresende 2022, also bis zum Ende der vorgeschlagenen Laufzeit, weniger herausgesprungen wäre als mit dem Vorgänger­angebot. Der KAV hat zwar beim Stundenlohn nachgelegt, 11,42 Euro auf 12,13 Euro sollte er steigen. Das entspräche dem, was die direkt für das Land Berlin arbeitenden studentischen Hilfskräfte bekommen. Aller...

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