20.06.2017 / Ausland / Seite 7

Festgefahrene Lage im Nahen Osten

An der Freien Universität Berlin wurde über Palästina diskutiert

Matthias Hinkelmann

Vor einem vollen Hörsaal hat am 15. Juni die Diskussionsveranstaltung »Palestine in Focus« im Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin stattgefunden. Auf Einladung von Professorin Cilja Harders boten Expertinnen einen wissenschaftlichen Blick auf die Geschichte, Gegenwart und Zukunft Palästinas.

Helga Baumgarten, Professorin an der Universität Bir Zait bei Ramallah, betonte die Bedeutung der israelischen Besatzung im Zuge des Sechstagekriegs 1967. Nachdem mit den sogenannten Osloer Verträgen zwischen Palästinensern und Israel ab 1993 Hoffnung auf einen gleichberechtigten palästinensischen Staat aufgekommen sei, wäre eine Zweistaatenlösung heute unwahrscheinlicher als je zuvor. Grund dafür sei das rapide Anwachsen der Zahl israelischer Siedler in Ostjerusalem und dem Westjordanland auf derzeit mehr als 600.000. Ein weiterer Faktor sei die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), die gegenwärtig die Rolle als stellvertretende Polizei des israelischen ...

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