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17.06.2017 / Feuilleton / Seite 11

Die Lenin-Vertonung

Kompositionen im gesellschaftlichen Auftrag: Bei den Dresdner Musikfestspielen wurde das Luther- zum Lenin-Jahr erweitert

Kai Köhler

Für den Großteil der Öffentlichkeit ist 2017 das Luther-Jahr, und es geht um 500 Jahre Reformation. Vergleichsweise selten hört man etwas zu Lenin und 100 Jahre Oktoberrevolution, und das erweckt noch seltener den Wunsch nach mehr. Die Singakademie Dresden indes griff am vergangenen Sonntag im Rahmen der städtischen Musikfestspiele auf intelligente Weise das Doppeljubiläum auf. Eine zweiteilige Veranstaltung unter dem Titel »Luther vs. Lenin« begann am Nachmittag mit einem Vortrag des Musikwissenschaftlers Frank Schneider, der als Kenner der Beziehungen zwischen Musik und Politik die einfache Entgegensetzung vermied. In den sozialistischen Staaten hatte Musik eine gesellschaftliche Funk­tion, was auf seiten der Komponisten teils unterstützt und teils unterlaufen wurde. Luther wiederum hatte klare Vorstellungen davon, wie Musik religiös wirken sollte – und Religion war zu seiner Zeit die wirksamste politische Ideologie. Schneider machte deutlich, dass die ...

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