13.06.2017 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Dienstleister bald staatlich

Berlin will Teilprivatisierung der Charité-Servicetochter CFM zurücknehmen und in Zukunft nach Flächentarif bezahlen. Das könnte bundesweit ausstrahlen

Herbert Wulff

Zurück zum Staat. So lautet die Devise des Berliner Senats aus SPD, Linkspartei und Grünen im Falle der Charité Facility Management GmbH (CFM). Die Servicetochter der Charité war 2005/2006 ausgerechnet unter dem SPD/PDS-Senat aus dem Uniklinikum ausgegliedert und teilprivatisiert worden. Diese antigewerkschaftliche Kardinalsünde wollen Sozialdemokraten und Linke nun rückgängig machen. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) konkretisierte in der vergangenen Woche eine entsprechende Aussage aus dem Koalitionsvertrag: Ab dem 1. Januar 2019 soll die CFM wieder vollständig in Landesbesitz sein.

»Die Eckdaten sind klar«, verkündete Müller vor einer Woche im Interview mit der Berliner Zeitung. »Wir werden ab dem 1. Januar 2019 die CFM als eine hundertprozentige Tochter der Charité führen.« Zu diesem Datum bestehe erstmals eine Option zum Ausstieg aus dem Vertrag mit den drei Anteilseignern Dussmann, Vamed und Hellmann, die 49 Prozent der CFM besitzen....

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