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13.06.2017 / Ausland / Seite 6

Gelebter Internationalismus

Im nordsyrischen Rojava öffnet die erste zivile Akademie für ausländische Aktivisten ihre Türen

Peter Schaber, Kamischli

Politische Aktivisten aus zahlreichen Nationen haben bei einer Pressekonferenz im nordsyrischen Kamischli am Sonntag über die Gründung einer Akademie für Internationalisten in Rojava informiert. »Was wir derzeit aufbauen, ist die erste zivile Institution für Genossinnen und Genossen aus dem Ausland, die nach Syrien kommen, um an der Revolution hier teilzunehmen«, so Heval Serhildan, einer der beiden Leiter des Projekts, gegenüber junge Welt. »Wir sind dabei, ein eigenes Dorf zu erbauen, die ›internationalistische Kommune‹. Das Dorf soll Bildungseinrichtungen beherbergen, eine Bibliothek und Wohnräume für etwa hundert Menschen. Wir wollen auch eine Baumschule an die Kommune anschließen, die als Kooperative betrieben wird. Dort sollen Saatgut und Setzlinge produziert werden.«

Noch ist die »internationale Kommune«, zwei Autostunden von Kamischli entfernt, eine Baustelle. Etwa zwei Dutzend Menschen, vor allem aus Europa, leben dort in improvisierten Baracken. ...

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