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06.06.2017 / Ausland / Seite 7

Warten auf den Frieden

Syrien: Gesprächsrunde in Astana verschoben. »Deeskalationsgebiete« sollen zum Ende des Krieges beitragen

Karin Leukefeld

Die ursprünglich für vergangenen Sonntag und Montag vorgesehenen Syrien-Gespräche im kasachischen Astana sind auf den 12. und 13. Juni verschoben worden. Der syrische Botschafter in Moskau, Riad Haddad, erklärte am Samstag, dass sein Land eine offizielle Einladung für das Treffen erhalten habe. Der kasachische Außenminister Kairat Abdrachmanow bestätigte, man werde das zweitägige Treffen Mitte Juni ausrichten. Unter dem Vorsitz von Russland, Iran und der Türkei werden daran Delegationen der syrischen Regierung und der regierungsfeindlichen bewaffneten Gruppen teilnehmen. Auch Beobachter der UNO, der EU sowie der von den USA angeführten »Anti-IS-Allianz«, die laut eigenen Angaben die Terrormiliz »Islamischer Staat« bekämpft, werden erwartet. Ausgeschlossen bleiben neben dem IS auch Gruppen, die der ebenfalls dschihadistischen Organisation Al Qaida nahestehen – wie etwa die Fatah-Al-Scham-Front (ehemals Nusra-Front).

Erwartet wird, dass bei dem Treffen die A...

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