Gegründet 1947 Mittwoch, 25. November 2020, Nr. 276
Die junge Welt wird von 2435 GenossInnen herausgegeben
03.06.2017 / Inland / Seite 5

Reichtum durch Niedriglohn

Einzelhandel: Konzerne scheffeln Milliarden auf Kosten der Beschäftigten. Mehr prekäre und schlecht bezahlte Jobs. Gewerkschaft leistet Widerstand

Daniel Behruzi

Demo in Düsseldorf: Am Freitag streikten wieder Beschäftigte des Einzelhandels. »Der Unmut wächst«, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Silke Zimmer. Die bisherigen Angebote in der Tarifrunde seien »beschämend«. Ab Juli soll es gerade mal 1,5 Prozent mehr Geld geben und im Mai 2018 ein weiteres Prozent. Eine Einmalzahlung von 150 Euro pro Jahr soll nicht in die Lohntabelle eingehen. Bemerkenswert ist der Geiz der Einzelhandelskonzerne insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Umsätze und satten Gewinne, die in der Branche eingefahren werden. Dem stehen extrem prekäre Arbeitsbedingungen gegenüber, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion bestätigt.

Auf der einen Seite unvorstellbarer Reichtum: Mit jeweils rund 20 Milliarden Euro Privatvermögen stehen die Familien Brenninkmeijer (C&A), Albrecht/Heister (Aldi Süd) und Schwarz (Lidl/Kaufland) auf der Liste der deutschen Superreichen ganz oben. Etliche weitere Händle...

Artikel-Länge: 5994 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €