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03.06.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

»Wir machen die rote Zone bunt«

Protest gegen G 20 in Hamburg stärkt die internationale Linke. Ein Gespräch mit Jana Schneider

Kristian Stemmler

»Colour the red zone« unter diesem Motto wollen Sie am 7. Juli mit Blockaden rund um Hamburgs Messehallen, Hauptveranstaltungsort des G 20-Gipfels, den Verlauf des Treffens stören. Was ist geplant?

Unsere Aktion ist die der großen Masse zum Gipfelauftakt. Wir blockieren und stören den Gipfel mit unseren Körpern und Dingen des Alltags. Wir gehen an die abgeriegelte rote Zone und machen sie bunt. Wir haben gemeinsame Absprachen getroffen, an die wir uns halten. An dem Tag soll kein Bild der G 20 erscheinen, wo nicht ein Bild von uns danebensteht.

Mit wie vielen teilnehmenden Aktivisten rechnen Sie?

Es wird das Bewegungsereignis. Wir rechnen mit mehreren tausend Teilnehmern aus Deutschland und Europa. Es kommen Busse und Sonderzüge.

Die Polizei ist auf Krawall gebürstet. Rund 20.000 Sicherheitskräfte sollten den Gipfel schützen, Gesamteinsatzleiter Hartmut Dudde ist ein Hardliner. Haben Sie da überhaupt eine Chance?

Na klar! Unsere Stärke wird die Masse sein. ...

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