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02.06.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Seit’ an Seit’ mit China

Für Freihandel und eine »regelbasierte Weltordnung«: Kanzlerin Merkel und Premierminister Li üben in Berlin den Schulterschluss

Wolfgang Pomrehn

Die Bundesregierung kann auch pragmatisch: Mit den USA läuft es derzeit nicht so gut. Da bietet sich der Schulterschluss mit der zweiten großen Weltwirtschaftsmacht geradezu an. Das machte den Staatsbesuch von Chinas Premierminister Li Keqiang am Mittwoch und Donnerstag besonders interessant. Nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Ankunftsabend und deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen am Donnerstag, machten sich die Gäste dann auf nach Brüssel zu einem Treffen mit den Spitzenkräften der EU. Li wurde von mehreren Ministern begleitet, die mit ihren deutschen Pendants konferierten. Der Besuch fand im Rahmen der seit 2004 jährlich abgehaltenen Treffen zwischen den deutschen und chinesischen Regierungschefs statt, wurde aber diesmal mit Bedacht in das Vorfeld des G-20-Gipfels der selbsternannten wichtigsten Industrie- und Schwellenländer gelegt, der Anfang Juli unter deutschem Vorsitz in Hamburg tagen wird.

Die chinesische Nachric...

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