02.06.2017 / Inland / Seite 5

Stellenstreichungen abgesegnet?

Donnerstag wollte Linde-Aufsichtsrat Fusion mit US-Konkurrent Praxair beschließen

Seit zehn Monaten verhandeln die Vorstände des Münchner Industriegaskonzerns Linde und des US-Konkurrenten Praxair über eine Fusion. Am Donnerstag trat der Aufsichtsrat von Linde in München zusammen, um den Fusionsvertrag zu besiegeln. Der Konzern soll künftig von Praxair-Chef Stephen Angel aus den USA gesteuert, die Holding in Irland angesiedelt werden.

Die Gewerkschaften lehnen einen Zusammenschluss strikt ab. »Linde braucht Praxair nicht«, lautet das Urteil der Betriebsräte. Bei einem Patt im Aufsichtsrat, so hatte der Vorsitzende des Gremiums, Wolfgang Reitzle, im Vorfeld mehrfach angekündigt, werde er die Fusion mit seiner doppelten Stimme als Aufsichtsratschef durchsetzen. Am Dienstag unterbreitete der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, zusammen mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) ein Gesprächsangebot. Die Abstimmung solle vertagt und ein neutraler Vermittler eingeschaltet ...

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