26.05.2017 / Ausland / Seite 6

Lenín vereidigt

Ecuadors neuer Präsident Moreno will an »Bürgerrevolution« festhalten

Volker Hermsdorf

Ecuador hat einen neuen Präsidenten: Lenín Moreno, der wie sein Vorgänger Rafael Correa dem linken Parteienbündnis Alianza PAIS angehört. Moreno legte am Mittwoch vor dem Parlament in Quito den Amtseid ab. Nachdem er sich in einer Stichwahl am 2. April mit 51,16 Prozent gegen seinen Konkurrenten, den Banker Guillermo Lasso von der neoliberalen Partei Creo, durchgesetzt hatte, steht Lenín Moreno nun für vier Jahre an der Spitze von Staat und Regierung. Bis 2021 müssen er, sein Vize Jorge Glas und der Rest des Kabinetts die versprochenen Sozialprogramme auf den Weg bringen. Angesichts gesunkener Ölpreise, der Auswirkungen der Finanzkrise, des Einflusses der konservativen Medienkonzerne und einer gewaltbereiten rechten Opposition stehen der neuen Linksregierung innenpolitisch allerdings schwierige Zeiten bevor. Doch mit dem Amtsantritt Lenín Morenos in Ecuador hat der Vormarsch der Rechten in Lateinamerika einen weiteren Dämpfer verpasst bekommen.

In seiner e...

Artikel-Länge: 3825 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe