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23.05.2017 / Inland / Seite 5

Gefördert in den Sand gesetzt

Keine Einigung bei Mifa: Insolventer Fahrradbauer steht vor dem Aus

Susan Bonath

Nach der Insolvenz des Fahrradbauers Mifa im sachsen-anhaltischen Sangerhausen bangen die verbliebenen 130 Beschäftigten um ihre Existenz. Am heutigen Dienstag könnte Insolvenzverwalter Lucas Flöther das endgültige Aus einleiten. So hat sich Mifa-Eigentümer Heinrich von Nathusius bisher nicht mit dem neuen Interessenten, der bayrischen Unternehmerfamilie Puello, geeinigt.

Die Gespräche zwischen den Beteiligten scheiterten bisher am Verkaufspreis für die neugebaute Werkshalle. Von Nathusius hatte sie mit Fördermitteln errichten lassen. Erst im Dezember 2016, wenige Tage vor dem Insolvenzantrag, nahm er sie in Betrieb. Eigentümerin der Halle ist nicht Mifa, sondern eine Beteiligungsgesellschaft von Heinrich von Nathusius. Letzterer verlangt von einem Käufer dafür die vollen Investitionskosten in Höhe von 17 Millionen Euro. »Moralisch ist das fragwürdig, schließlich hing die Förderung an der Maßgabe, Arbeitsplätze zu erhalten«, sagte IG-Metall-Sekretär Michae...

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