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22.05.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Astronomische Summen

China hat das größte Infrastrukturprojekt der Menschheit angestoßen. Deutsche Bourgeoisie ist uneins: Mitmachen und profitieren – oder bekämpfen?

Sebastian Carlens

China ist Hoffnungsträger und Angstgegner gleichermaßen. Es kommt auf den Blickwinkel an: Die Volksrepublik sei schuld an seinem Ruin, tönte jüngst der Solarworld-Pleitier Frank Asbeck. Sogar ausspioniert hätten die Chinesen ihn, um anschließend sein Geschäft mit Solarzellen durch Dumpingpreise zu ruinieren.

Solange Asbeck auf der Subventionierungswelle für »regenerative Energie« schwamm, konnte er gewinnbringend produzieren. Jetzt sind die Zuschüsse ausgelaufen, und es zeigt sich: Streng kapitalistisch betrachtet handelte es sich um Marktverzerrung, die sich nun korrigiert. Prompt ist Asbecks Firma insolvent; die Chinesen müssen schuld sein. Sie produzieren einfach billiger und effizienter. Das sagt Asbeck natürlich nicht.

Ganz anders sieht es aus, wenn es um Afrika geht. Da ist China umworbener Wunschpartner. Das asiatische Land sei »bereits der größte Investor von Infrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent. Von 2015 bis Ende des Jahres will die chines...

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