20.05.2017 / Ausland / Seite 1

Nur ein erster Schritt für Julian Assange

Schweden stellt Ermittlungen gegen Wikileaks-Betreiber ein

Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, muss offensichtlich nicht mehr die Auslieferung nach Schweden befürchten. Dennoch droht ihm weiterhin die Festnahme.

Die schwedische Staatsanwaltschaft teilte am Freitag mit, ihre Ermittlungen gegen den 45jährigen wegen Vergewaltigungsvorwürfen seien eingestellt. »Wir sehen keine Möglichkeiten, die Ermittlungen weiter voranzubringen«, sagte Anklägerin Marianne Ny in Stockholm. Sie betonte zugleich: »Wir treffen keine Aussagen zur Schuld«.

Damit war Assange zunächst aber noch kein freier Mann. Die britische Polizei kündigte umgehend an, den Enthüllungsaktivisten festzunehmen, sobald er Ecuador...

Artikel-Länge: 2075 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe