17.05.2017 / Inland / Seite 8

»Berliner Aktivisten nur in zweistelliger Zahl«

Nur wenige Menschen beteiligen sich an den Aktionen der ­sogenannten Identitären in der Hauptstadt. Gespräch mit Michael Trube

Felix Clay

Die »Identitären« haben mit ihren Aktionen in Berlin, etwa der Störung eines öffentlichen Gesprächs über Integration zwischen Jakob Augstein und Marion Käßmann oder der Besetzung des Brandenburger Tors, viel Aufsehen erregt. Wie lang gibt es diese extrem rechte Gruppe hier schon?

Öffentlich treten die »Identitären« seit etwa 2013 in Berlin in Erscheinung. Damals allerdings noch mit deutlich anderem Personal und Auftreten. Nach einer kurzen Ruhephase kam es im Jahr 2015 zu einer Reaktivierung und Verfestigung der Strukturen. Seit dem Sommer 2016 führte die Gruppe zahlreiche größere und kleinere Aktionen durch.

Können Sie uns was zu Zusammensetzung und Struktur sagen?

Wir gehen davon aus, dass die Berliner Aktivistinnen und Aktivisten nicht mehr als eine niedrige zweistellige Zahl umfassen, da wir feststellen, dass zu Aktionen auch immer Personen aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern anreisen. Dies lässt darauf schließen, dass es in Berlin weiterhin nicht...

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