13.05.2017 / Ausland / Seite 6

Aufenthaltsrecht beschränkt

Weniger Menschen aus Bulgarien und Rumänien sollen künftig in der Alpenrepublik arbeiten dürfen. Sozialdemokraten beklagen »Alibi-Politik«

Patricia D’ Incau

Einmal mehr schraubt die Schweiz an ihrem Grenzregime: Für Personen aus Bulgarien und Rumänien soll vorläufig Schluss sein mit dem Langzeitaufenthalt in der Alpenrepublik. Das hat der Bundesrat, die siebenköpfige Schweizer Landesregierung, am Mittwoch entscheiden. In den kommenden zwölf Monaten sollen somit nur noch 996 Personen aus den betroffenen Staaten eine sogenannte Aufenthaltsbewilligung B erhalten, die einen Erwerbstätigen zu einem Aufenthalt von maximal fünf Jahren berechtigt. Personen, die nach dem Ende dieses Zeitraums in der Schweiz berufstätig werden wollen, bleibt die Möglichkeit, eine Kurzaufenthaltsbewilligung bis zu einem Jahr zu beantragen – vorausgesetzt dass sie bereits ein Arbeitsverhältnis in der Schweiz nachweisen können.

Ihren Beschluss begründete die Regierung am Mittwoch nachmittag damit, dass der »Schwellenwert« für Langzeitbewilligungen bei den betroffenen Personengruppen »deutlich überschritten« worden sei. Regierungsangaben zu...

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