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06.05.2017 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Nur ein Rat: Studiert die Geschichte«

Gespräch mit Andrej Kossolapow. Über den bevorstehenden 75. Jahrestag der Schlacht von Stalingrad, die heutige Stadt an der Wolga und deutsche Soldaten an der russischen Grenze

Wolgograd, das frühere Stalingrad, ist weltweit ein Symbol für den Sieg über den Faschismus im Zweiten Weltkrieg. Vielen Menschen in der Bundesrepublik sind die heutige Millionenstadt und das Leben in ihr dennoch unbekannt. Wie wird man Bürgermeister in einer solchen Kommune, und welche Rolle spielt deren Geschichte, insbesondere die Schlacht vor fast 75 Jahren, in Ihrer Arbeit?

Zunächst vielen Dank für die Gelegenheit, dieses Gespräch zu führen. Je mehr Kenntnisse wir voneinander haben, desto besser ist es für die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland, für den Austausch und die Freundschaft zwischen beiden Ländern. Die Geschichte meiner Stadt beginnt bereits 1589, als sie als Zarizyn entstand. Von 1925 bis 1961 hieß sie Stalingrad, dann wurde sie in Wolgograd umbenannt. Einen Platz in der Weltgeschichte erhielt sie durch die Schlacht im Zweiten Weltkrieg. Historisches ist daher allein wegen der Bedeutung der Stadt für den Kriegsverlauf ein entsche...

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