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06.05.2017 / Inland / Seite 4

Kapitalkrieg im Kiez

Berlin, Rigaer Straße: Konflikt zwischen Senat, Anwohnern und »Bauinvestor« CG Gruppe droht weiter zu eskalieren

Anselm Lenz

Die Bauvorhaben des Tycoons Christoph Gröner und seines milliardenschweren Immobi­lienimperiums CG Gruppe lösen im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg anhaltendes Entsetzen unter den Kiezbewohnern aus. An drei Örtlichkeiten entlang der Rigaer Straße verwirklicht der Bauherr gegen den erklärten Willen der Anwohner und sogar Teilen der Bezirksverwaltung seine, im Wortlaut des Unternehmenssprechs, »Qualitätsprojekte im Trendbezirk«. Die Straße ist seit den 90er Jahren Schauplatz immer wiederkehrender Kämpfe gegen Verdrängung und mittlerweile von hochpreisigen Quartieren umzingelt. Unter dem neuen »rot-rot-grünen« Senat spitzt sich die Lage erneut zu. Zuletzt hatte der Kiez im Sommer 2016 unter wochenlanger Belagerung der Polizei für bundesweite Schlagzeilen gesorgt. Seit Jahresanfang scheppern nun regelmäßig Anwohner der Straße mit Kochgeschirr, um lauthals auf die neuesten Methoden der Verdrängung aufmerksam zu machen.

Konfliktherd ist aktuell ...

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