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26.04.2017 / Ansichten / Seite 8

Krieg rechnet sich

»Geberkonferenz« für den Jemen

Jörg Kronauer

Generös ist sie mal wieder aufgetreten, die Bundesregierung, bei der gestrigen »Geberkonferenz« für den Jemen. Großzügig hat sie ihre humanitäre Hilfe für das vom Krieg geplagte Land auf 50 Millionen Euro aufgestockt – das sind 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Und die Menschen im Jemen haben Hilfe ja in der Tat bitter nötig. Nicht nur, dass die Zahl der getöteten Zivilisten laut Angaben der UNO im Januar die Schwelle von 10.000 Opfern überschritten hat. Zu den direkten Kriegsfolgen gehört, dass – ebenfalls laut UN-Informationen – rund 80 Prozent der 27,5 Millionen Jemeniten prinzipiell auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Fast 40 Prozent sind sogar akut hilfsbedürftig, 2,2 Millionen Kinder mangelernährt, 500.000 von ihnen vom Hungertod bedroht. Nur schnelle, unbürokratische Hilfe könnte sie retten.

Schnelle, unbürokratische Hilfe? Die ist im Jemen zur Zeit leider kaum zu leisten. Erst kürzlich hat sich Idriss Jazairy, ein UN-S...

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