24.04.2017 / Politisches Buch / Seite 15

Lokomotiven der Geschichte

Beate Landefeld hat einen Einführungsband zum Revolutionsbegriff verfasst

Anne Geschonneck

Beate Landefeld stellt in ihrem Buch die Klassenfrage bei der Analyse ausgewählter gesellschaftlicher Umwälzungen in den Vordergrund – und wendet sich damit implizit gegen einen sozial entkernten Revolutionsbegriff. Der Band beginnt mit einem kurzen Einstieg in die geschichtliche Bedeutung und die Spielarten von Revolutionen. Landefeld bezieht hier auch verschiedene theoretische Aspekte aus den Schriften von Karl Marx, Lenin und Antonio Gramsci ein.

Dem folgt die historische Einordnung, so zunächst im zweiten Kapitel die Evolution und Revolution bis zur Neuzeit. Landefeld stellt fest, dass die Menschen die längste Zeit ihrer Geschichte keine Revolutionen brauchten. Erst mit dem Übergang zu sesshafter bäuerlicher Arbeits- und Lebensweise habe sich allmählich eine Ausbeuterordnung herausgebildet. Die Klassenspaltung habe die Voraussetzungen zur revolutionären Umwälzung geschaffen.

Im dritten Kapitel beschreibt Landefeld die bürgerlichen Revolutionen, die ihre...

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