24.04.2017 / Titel / Seite 1

Übung für G-20-Gipfel

Zehntausende demonstrierten gegen Bundesparteitag der AfD in Köln. Polizei ­begegnete ihnen mit überdimensioniertem Aufgebot

Claudia Wrobel

Der Zugang zum AfD-Bundesparteitag am Samstag konnte den Delegierten zumindest vermiest werden, verhindern konnten Tausende Blockierer das Treffen, auf dem die Rechten ihr Programm für die Bundestagswahl im September beschlossen, nicht. Allerdings wurde dem In- und Ausland signalisiert, dass diese Zusammenkunft nicht unwidersprochen hingenommen wird. Nach Angaben der Organisatoren des antifaschistischen Aktionsbündnisses »Köln gegen rechts« beteiligten sich seit dem frühen Morgen an den vielen Blockaden rund um den Veranstaltungsort, das Maritim-Hotel, geschätzte 3.000 Personen. Am Vormittag schlossen sie sich gemeinsam mit mehr als 10.000 weiteren Teilnehmern zu einer Demonstration unter dem Motto »Solidarität statt Hetze« zusammen, die rasch auf eine Stärke von 15.000 anwuchs. Außerdem fand später am Tag eine weitere Demonstration in der Kölner Innenstadt statt: die des Bündnisses »Köln stellt sich quer«, an der unter anderem Ministerpräsidentin Hannel...

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