12.04.2017 / Ausland / Seite 7

Bockige Verlierer schüren Chaos

Der neue Präsident Ecuadors heißt Lenín Moreno, doch die Opposition erkennt seinen Sieg nicht an

Volker Hermsdorf

In Ecuador hat die Nationale Wahlkommission (CNE) den linken Präsidentschaftskandidaten Lenín Moreno am Montag offiziell als Sieger der Stichwahl vom 2. April bestätigt. Nach Auszählung von 100 Prozent der Stimmen entfielen auf den Kandidaten der Regierungspartei Alianza PAIS nach CNE-Angaben 51,15 Prozent, sein rechtskonservativer Gegenkandidat, der Banker Guillermo Lasso von der neoliberalen Partei Creo-SUMA, erhielt 48,85 Prozent. Dessen Anhänger randalieren seit der verlorenen Wahl in der Hauptstadt Quito und anderen Orten des südamerikanischen Landes.

Der 64jährige Moreno wird am 24. Mai für eine vierjährige Amtsperiode die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Rafael Correa antreten, der nach zweimaliger Wiederwahl nicht wieder kandidiert hatte. Während neben UNO-Generalsekretär António Guterres auch konservative Regierungen wie die Argentiniens, Mexikos, Kolumbiens oder Spaniens und sogar der mittlerweile an den rechten Rand gedriftete Generalsekret...

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