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10.04.2017 / Inland / Seite 8

»Nichts deutet auf Anstieg der Sulfatwerte hin«

Konzentration des Stoffs liege deutlich unter der Gefahrengrenze, sagen die Berliner Wasserbetriebe. Gespräch mit Ruth Bittner

Wolfgang Pomrehn

Auch die junge Welt macht Fehler. In dieser Zeitung hieß es am 3. April, 70 Prozent des Berliner Trinkwassers stamme aus dem Uferfiltrat der Spree. Was heißt eigentlich Uferfiltrat, und wie groß ist der Anteil tatsächlich?

Wir fördern Grundwasser aus Tiefbrunnen, und das zieht Oberflächenwasser aus den Flüssen durch den Boden an den Ufern. Dadurch wird es natürlich gereinigt, weshalb wir es Uferfiltrat nennen. Zwei Drittel des geförderten Wassers kommt auf diesem Wege aus den Flüssen, also neben der Spree auch aus der Havel. Der Rest ist Grundwasser, das sich aus Niederschlägen bildet.

Die Frage ist wichtig im Zusammenhang mit der Sulfatbelastung des Spreewassers. Das Sulfat bleibt trotz Filtrierung im Wasser, oder?

Genau. Wir haben allerdings festgestellt, dass die Konzentration in den Brunnen etwas niedriger ist. Die genaue Ursache ist unbekannt und wird jetzt erforscht.

Weshalb ist Sulfat ein Problem?

Ab etwa 500 Milligramm pro Liter riecht man es, und T...

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