10.04.2017 / Inland / Seite 4

Gipfelgegner vernetzen sich

Hamburg: Zweite Aktionskonferenz zur Vorbereitung der Proteste gegen das G-20-Treffen. Friedliche Demo der Teilnehmer trotz massiven Polizeiaufgebots

Kristian Stemmler

St. Pauli gilt seit jeher als aufrührerisches Viertel. Natürlich konnte die zweite Aktionskonferenz in Vorbereitung der Proteste zum G-20-Gipfel am 7./8. Juli in keinem anderen Quartier Hamburgs stattfinden, zumal die Messehallen, Hauptveranstaltungsort des Treffens der Staats- und Regierungschefs von 19 Industrie- und Schwellenländern sowie Vertretern der EU, nur einen Steinwurf entfernt liegen. Knapp drei Monate vor dem Gipfel versammelten sich am Wochenende rund 800 Aktivisten unterschiedlicher Strömungen im Ballsaal des Millerntorstadions und an fünf anderen Orten in der Nähe.

»Wir haben zwei Tage lang hart gearbeitet, diskutiert, uns miteinander vernetzt, auf die Planung für die 100 Tage bis zum Gipfel verständigt«, sagte Emily Laquer von der Interventionistischen Linken (IL) im Namen der Organisatoren auf einer Pressekonferenz am Sonntag im Millerntorstadion. Zur Tagung waren Aktivisten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland angereist, so ...

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