05.04.2017 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: Esperanto

Kahina Rabbaoui

Esperanto ist eine künstlich geschaffene sogenannte Plansprache, die in keinem Staat als Amtssprache anerkannt ist. Sie wurde am 26. Juli 1887 von dem polnischen Augenarzt Ludwik Lejzer Zamenhof (1859–1917) begründet und bekam aufgrund von Zamenhofs Pseudonym »Doktor Hoffender« (»Doktoro Esperanto«) den Namen Esperanto. Esperanto ist bis heute die am weitesten verbreitete internationale Sprache.

Ludwik Zamenhof wuchs in Bialystok auf, einer heute im östlichen Polen, damals zum Russischen Reich gehörenden multiethnischen Stadt, in der neben Jiddisch und Polnisch auch Russisch, Deutsch und Weißrussisch gesprochen wurde. Schon früh interessierte er sich für Fremdsprachen und hegte den Wunsch nach einer internationalen Sprache. Zamenhofs Geburtstag am 15. Dezember 1859 wird weltweit von den Esperantisten als Zamenhof-Tag gefeiert.

Der Sprachbegründer setzte sich für das neue Idiom mehrere Ziele. Esperanto sollte leichtverständlich und für jeden erlernbar sein, ...

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