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04.04.2017 / Titel / Seite 1

Lenín feiert Comeback

Linkskandidat siegt in Stichwahl. Rechte reagiert mit Gewalt

Volker Hermsdorf

Knapp 100 Jahre nach der Oktoberrevolution in Russland steht wieder ein Lenin – beziehungsweise, ein Lenín – an der Spitze eines Staates: Ecuadors nächster Präsident heißt Lenín Moreno. Bei der Stichwahl am Sonntag lag der Kandidat der linken Regierungspartei Alianza PAIS mit 51,12 Prozent der Stimmen vor seinem Konkurrenten, dem Banker Guillermo Lasso von der neoliberalen Partei Creo, der auf 48,88 Prozent kam. Rund 12,8 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, den Nachfolger von Staatschef Rafael Correa zu bestimmen, der am 24. Mai nach zehn Jahren aus dem Amt scheidet. Moreno versprach seinen jubelnden Anhängern, die von Correa eingeleitete »Bürgerrevolution« fortzusetzen. Nach dem triumphalen Erfolg der Sandinisten am 6. November letzten Jahres in Nicaragua hat der Vormarsch der Rechten in Lateinamerika damit jetzt zum zweiten Mal einen Dämpfer verpasst bekommen.

Wie zu erwarten gesteht die rechte Opposition ihre Niederlage nicht ein. Wahlverlie...

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