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01.04.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

»Merkel geht den chinesischen Weg«

Die Zusammenarbeit zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Westen ist gescheitert. China hat wirtschaftlich dessen Platz eingenommen. Ein Gespräch mit Léonard She Okitundu Lundula

Arnold Schölzel

Am 31. Dezember 2016 vereinbarten Vertreter der »Allianz für die präsidiale Mehrheit« der Demokratischen Republik Kongo (DRK), die Präsident Joseph Kabila stützt, und der Opposition, dass Ende 2017 Wahlen zum Parlament, zur Präsidentschaft und auf Provinzebene stattfinden. Die Verhandlungen zur praktischen Gestaltung des Weges dorthin gestalten sich schwierig. Welche Hoffnung gibt es, dass das Ziel erreicht wird?

Sie stützt sich darauf, dass die Regierung entschlossen ist, alles dafür zu tun. Der wichtigste Punkt dabei ist die Registrierung der Wähler. Jetzt, Ende März, sind mehr als 20 Millionen von ihnen durch die Wahlkommission erfasst, das ist nach unseren Schätzungen ungefähr die Hälfte aller Wahlberechtigten. Es bestehen gute Aussichten, dass diese Aufgabe bis zum Stichtag am 31. Juli erfüllt wird. Allerdings ist die Frage noch nicht beantwortet, wie die Wahlen finanziert werden sollen. Der wichtigste Punkt ist aber, dass eine Regierung gebildet wir...

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