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28.03.2017 / Feuilleton / Seite 11

Auf halber Höhe

Wie aber wäre gesellschaftlicher Fortschritt zu komponieren? Rückblick aufs Maerzmusik-Festival

Kai Köhler

Die Kontrolle über die Zeit ist ein wichtiges Element von Herrschaft und Organisation. Der Kapitalismus zwang Arbeitern und kolonisierten Bevölkerungen seine Zeitmessung auf, um sie zu disziplinieren und sie ausbeuten zu können. Heute wären die Tätigkeit transnationaler Konzerne und der globale Zugriff des imperialistischen Militärs ohne eine vereinheitlichte Weltzeit undenkbar.

Der Wunsch, Dingen und Menschen wieder eine eigene Zeit zuzubilligen, ist verständlich. Das betrifft auch die Musik als eine Kunst, die sich in einem Zeitverlauf entfaltet. Beim Berliner »Maerzmusik-Festival für Zeitfragen« (16. bis 26.3.) widmeten sich engagierte Interpreten vor einem zumeist begeisterten Publikum der »Dekolonisierung« von Zeit.

Wenn das Ziel verständlich ist, so bleibt doch die künstlerische Umsetzung als Problem. An einigen Fällen war zu lernen, wie man es nicht machen sollte. In »The Unbreathing« wollte Uriel Barthélémi »rhythmische Skalen aus sozialwissenschaft...

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