Die jW-Serie »Wohnen im Haifischbecken«
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28.03.2017 / Inland / Seite 2

»Deutschland soll keine Waffen liefern«

Innerhalb der Friedensbewegung gibt es nur einen Minimalkonsens. Debatten stehen Aktionen deshalb oft im Weg. Ein Gespräch mit Gabi Bieberstein

Gitta Düperthal

Teile der Linken befürworten, den syrischen Kurden in ihrem Abwehrkampf gegen die Angriffe des »Islamischen Staats« auf die Stadt Kobani Waffen zur Verteidigung zu liefern. Welche Position nehmen Sie dazu ein?

Bei ATTAC ist zwar nicht der Pazifismus Konsens, unser Netzwerk versteht sich aber als Teil der Friedensbewegung. Wir fordern generell: keine Waffenlieferungen und keine Auslandseinsätze der Bundeswehr. Für deren Abschaffung aber gibt es keine Mehrheit, einige befürworten sie als Verteidigungsarmee.

Während Zehntausende Kurden hierzulande gegen die Kriegspolitik in Syrien demonstrieren, ist von der Friedensbewegung auf der Straße kaum etwas zu hören. Woran liegt das?

Wenn Kurden etwa deutsche militärische Unterstützung fordern, werden wir dies nicht mittragen. Ansonsten gibt es zur Analyse des Syrien-Konflikts unterschiedliche Auffassungen. Der wissenschaftliche Beirat von ATTAC, dem Norman Paech, Professor für Verfassungs- und Völkerrecht i. R. der Un...

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