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23.03.2017 / Inland / Seite 5

Prekär an der Uni

Nicht alle Universitäten drängen ihre Beschäftigten gleichermaßen in befristete Anstellungen. GEW-Website informiert über die schlimmsten Hochschulen

Johannes Supe

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die prekären Beschäftigungsverhältnisse an deutschen Universitäten kritisiert. Noch immer würden wissenschaftliche Mitarbeiter überwiegend nur befristet angestellt. Die Hochschulen hätten zwar die Möglichkeit, das zu ändern, würden sich aber nur unzureichend für gute Arbeitsbedingungen einsetzen, so die GEW am Mittwoch in Berlin. Am selben Tag startete die Gewerkschaft eine Website, die über die Situation an den 82 staatlichen Universitäten der Bundesrepublik informiert.

Genaue Daten stellte Franziska Leischner, tätig am sozialwissenschaftlichen Institut der Berliner Humboldt-Universität, vor. Im Schnitt seien fast drei Viertel der Stellen an den Unis befristet. Ein genaueres Bild ergebe sich aber, wenn man nach Berufsgruppen unterscheide. Am wenigsten sind demnach Professoren betroffen (9,7 Prozent ihrer Stellen sind befristet), am stärksten hingegen die wissenschaftlichen Mitarbeiter (87,1 Prozent). E...

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