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21.03.2017 / Ausland / Seite 7

Almagros letzte Hoffnung

OAS-Generalsekretär will Venezuelas Regierung stürzen. Scheitert er, droht nicht nur sein Karriereende

André Scheer

Luis Almagro hat es eilig. Der frühere Außenminister Uruguays amtiert seit 2015 als Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), die traditionell von den USA dominiert wird und der außer Kuba alle souveränen Staaten des Kontinents angehören. In dieser Funktion legte er in der vergangenen Woche einen Bericht vor, in dem er »allgemeine Wahlen« in Venezuela innerhalb von 30 Tagen verlangte. Ansonsten solle Caracas aus der Organisation ausgeschlossen werden.

Almagro will keine Zeit verlieren, denn für einen Sturz des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bräuchte er in Venezuela eine einigermaßen geeinte und populäre Opposi­tion, die in Caracas die Regierung übernehmen könnte. Bereits Ende Februar meldete die in Miami erscheinende Tageszeitung El Nuevo Herald jedoch einen »Zusammenbruch« der Umfragewerte für die rechten Regierungsgegner. Unter Berufung auf das Institut Datincorp meldete der Herald, dass die Unterstützung für die Oppositi...

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