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16.03.2017 / Feuilleton / Seite 11

Eine heroische Note

Ein französischer Comic erzählt aus linksradikaler Perspektive vom CIA-gestützten Putsch in Chile 1973

Gerhard Hanloser

Im französischen Comicbuch »Vaincus mais vivants« (Besiegt, aber überlebt) geht es um den von der CIA unterstützten Putsch gegen Salvador Allende in Chile 1973, und zwar aus der Perspektive der mit dem demokratischen Volksfrontpräsidenten kritisch verbundenen linksradikalen »Movimiento de Izquierda Revolucionaria« (Bewegung der revolutionären Linken, MIR). Leider hat die deutsche Ausgabe mit dem Titel »Überlebt!« seit dem Erscheinen im vergangenen Frühjahr hierzulande nicht die Beachtung gefunden, die sie verdient gehabt hätte. Szenisch und inhaltlich wurde die Graphic Novel von Maximilien Le Roy entwickelt. Grundlage war die Geschichte der damaligen Revolutionärin Carmen Castillo, die heute als 71jährige Filmemacherin in Chile und Frankreich lebt.

Sie ist die Heldin des Comics, der auf zwei Zeitebenen spielt: in den 60er und 70er Jahren sowie im Jahr 2002, in dem Castillo nach Chile zurückkehrte, erfüllt von Erinnerungen an die Zeit des Aufbruchs in Latei...

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