07.03.2017 / Ausland / Seite 7

»Veränderungen möglich«

Gipfeltreffen der Bolivarischen Allianz in Caracas setzt auf Frieden und Verständigung statt auf den Bau von Mauern

Volker Hermsdorf

Mit dem Aufruf »Verteidigen wir die Einheit, die Würde und die Unabhängigkeit unseres Amerikas« beendeten die Staats- und Regierungschefs der »Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas« (ALBA) am Sonntag abend (Ortszeit) in Caracas ihr XIV. Gipfeltreffen. Formaler Anlass der Zusammenkunft war der vierte Todestag des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez. Dieser hatte das antiimperialistische Staatenbündnis gemeinsam mit dem im November letzten Jahres verstorbenen kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro im Dezember 2004 gegründet. Nun waren unter anderem Kubas Präsident Raúl Castro, Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega und Evo Morales aus Bolivien nach Caracas gekommen.

Die von progressiven Regierungen und linken Bewegungen eingeleiteten demokratischen Prozesse in Lateinamerika seien durch neue Angriffe des Imperialismus, des transnationalen Kapitals und der nationalen Oligarchien bedroht, heißt es in dem von Venezuelas Außenminis...

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